Chile - La Serena (16.04.-17.04.):

Da der Engländer einen Bus für diesen Abend nach Mendoza fand, gingen wir Richtung Strand etwas essen. Wir kamen genau richtig zum Sonnenuntergang und es tat unglaublich gut, mit den Füßen ins Kälte Wasser des Pazifiks zu steigen. Das Einzige, was La Serena Sehenswertes besitzt, ist ein Leuchtturm am Strand. Den nächsten Tag ging ich also eher ruhig an, da ich erst nachts um 1 Uhr einen Bus in die Atacama Wüste hatte. Ich lief einfach ein bisschen durch die Stadt, legte lange FaceTime Sessions ein und schaute Filme.

21.4.14 17:28, kommentieren

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Chile - Pisco Elqui (14.04.-16.04.):

Ich stieg also im frühen Morgen in La Serena in einen Bus ins Valle del Elqui um, in dem der Pisco, eine Art traditioneller Brandy, angebaut wird. Ich schleppte mich in Pisco in mein Hostel, da ich durch meine Krankheit sehr schwach war und war froh gleich ein Bett zu bekommen. Ich legte mich hin und bewegte mich fast den ganzen Tag nicht mehr. Am nächsten Morgen aufgewacht, ging es mir viel besser, ein Engländer aus dem Hostel und ich trampten in ein Dorf mit einem kleinen Fluss und Künstlermarkt und verbrachten den ganzen Tag am Fluss. Für den Abend hatten wir einen Nachtausritt mit Sternen und Astroguide gebucht, da man die Sterne in dem Tal unglaublich gut beobachten kann. Das war wunderschön und wir hatten ein Lagerfeuer und bekamen Snacks und Pisco Sour. Den Mittwoch trampten wir zu einer Piscaderia und ließen uns erklären, wie der Pisco hergestellt wird und auf dem Rückweg nahm uns schließlich ein Mann hinten auf seinem Pickup wieder mit ins Dorf. Gegen Nachmittag fuhren wir nach La Serena und hatten den verrücktesten Busfahrer überhaupt. Der raste durch die Berge, dass wir nur so durch den Bus flogen und an einer Stelle konnte er nicht mehr schnell genug bremsen und wir überfuhren einen Hund! Man hörte ihn hinter uns richtig schreien vor Schmerzen. Ich war heilfroh als ich endlich aussteigen durfte.

21.4.14 17:27, kommentieren