Uruguay (21.03.-26.03.2014):

Über Nacht fuhren meine Freundin Elena und ich nun 14 Stunden von Córdoba nach Montevideo und gingen gleich angekommen erst einmal in unser Hostel. Den Rest des Tages liefen wir durch die Stadt und schauten uns einige Sachen an. Nachdem auch die uruguayanischen Banken einen nicht gerne Geld abheben lassen und wir nach langer Suche doch noch eine funktionierende gefunden haben kamen wir bei uns in der Nähe an einen Plaza, an dem lauter alte Pärchen Tango und irgendeinen schnelleren Tanz tanzten. Es war total süß anzusehen und ein alter Mann überredete Elena dann zu einem Tanz, um ihr Tango beizubringen. Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf zum Busbahnhof und fuhren weiter Richtung brasilianische Grenze nach Punta del Diablo, einem wunderschönen Fischerdorf am Meer. In unserem Hostel wurden wir sofort in die "Familie" aufgenommen und verbrachten den ganzen Tag am Strand. Viele der Leute waren angestellte des Hostels, die während des Reisen dort hängen geblieben waren und unglaublich interessanten Geschichten zu erzählen hatten. Den Montag liegen wir uns dann Fahrräder und fuhren in den Parque Nacional Santa Teresa, der eine gute 40 Minuten Fahrt weiter im Norden liegt. Erschöpft legten wir uns dort erst einmal alleine an einen weißen Sandstrand mit keiner Menschenseele weit und breit und ließen die Seele baumeln. Ein wenig unmotiviert für die lange Rückfahrt machten wir uns dann schließlich doch auf den Weg und fuhren zurück nach Punta del Diablo. Am Abend gönnten wir uns dann ein 3 Gänge Menü in einem Fischrestaurant und wollten dort auch schon gar nicht mehr gehen. Wir beschlossen aber am nächsten Tag gegen Abend noch nach Colonia del Sacramento zu fahren, von dem mich dann die Fähre nach Buenos Aires bringen würden. Den Anfang des Tages machten wir jedoch erst einmal noch eine runde Yoga am Strand und genoßen die Sonne und das Meer. Gegen späten Nachmittag fuhren wir schließlich wieder im Bus los, was eine Menge Überwindung kostete, da wir auch gerne noch ein Weilchen länger an diesem Ort geblieben wären. Kein Wunder, dass manche der Leute schon ein zweites Mal zum Arbeiten dort waren! In Colonia angekommen war es bereites ein Uhr und somit waren unsere 6 Zimmernachbarn bereits am Schlafen. Es ist immer schön in ein Zimmer mit 5 Männern und einem Mädchen zu kommen, dass keine Fenster besitzt. Also rissen wir erst einmal die Türe auf um ein wenig am Frischluft zu kommen. Nach ein wenig Schlaf liefen wir erst einmal zum Hafen um mir mein Ticket für die Fähre nach Buenos Aires zu kaufen, die gegen Nachmittag fahren sollte. Elena würde mit dem Bus zurück nach Montevideo fahren und von dort nach Cusco in Peru zu fliegen. Wir liefen den ganzen restlichen Tag durch das kleine Städtchen, trunken einen Milkshake in einem überteuerten Touristencafé und probierten Lederjacken bei einer ein wenig unhöflichen Frau an. Am Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen und ich stieg in die Fähre, die unglaublich neu und groß war, schon fast in der Größe eines Kreuzfahrtschiffes.

2.4.14 16:02

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