Feuerland - Ushuaia (30.03.-01.04.2014):

Im Hostel angekommen hieß es erstmal frühstücken und prompt traf ich einen super netten Israeli, Eilam, der an diesem Tag ein wenig im Nationalpark wandern gehen wollte. Ich schloss mich ihm an und fand mich kurzerhand noch mit zwei Dänen im Taxi zum Park. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, strahlend blauer Himmel und Sonne. Da spürte man die 3 Grad fast nicht mehr. Ich zog mir 3 Pullis an und wir trennten uns von den Dänen um eine Route am Strand entlang zu laufen. Es war einfach atemberaubend schön und wir verstanden uns auf Anhieb. Nach 6 Stunden wandern mit zwischenzeitlichem Picknick trampten wir zum Eingang des Parks und fuhren mit den Dänen zurück zum Hostel. Eigentlich wollten wir den Abend zusammen kochen, jedoch waren alle Läden geschlossen, da es Sonntag war und wir gingen in ein Restaurant, in dem ich den typischen Fisch Trucha aß. Ich hatte ihn überzeugt, den nächsten Tag auf eine Schiffstour durch den Beagle Kanal zu machen, indem ich ihn mit der dort gelegenen Pinguininsel überzeugte. Da auch die Dänen mit mir am nächsten Tag nach Puerto Natales in Chile fahren wollten, kauften wir noch ein Busticket zusammen und da der Bus über Punta Arenas fahren würde, schloss sich auch Eilam an. Mittags gingen wir zu einem Fischladen und besorgten uns Shrimps und Tintenfische. Die Shrimps kochten wir bereits zum Mittagessen mit Pasta, unglaublich lecker. Am Nachmittag war es dann endlich soweit und wir stiegen auf den Katamaran. Zuerst fuhren wir zu einer Insel mit Komoranen, dann zu einer mit Seelöwen und noch zu einem Leuchtturm, der mitten im Kanal den Leuten den Weg weist. Es war unglaublich schön, ein unglaublich tolles Licht und Gegebenheiten, dass es einem die Sprache verschlug. Schließlich kamen wir zur Insel mit den Pinguinen und sie waren sooo süß. Im Hostel zurück nahm ich die Tintenfische aus und wir machten diese und arabischen Salat. Ich sterbe für Meeresfrüchte! Der nächste Morgen hieß dann 16 Stunden Busfahrt nach Puerto Natales, bei der wir ein kleines Stück mit einer Fähre mussten, da nicht alle Teile Patagoniens zu Land erreichbar sind.

2.4.14 16:05

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