Patagonien - El Calafate (04.04.-06.04.):

Den ersten Tag unternahmen wir nicht wirklich viel. Wir gingen Eis essen, schauten uns die Läden in der Stadt an und am Abend tranken wir mit den Leuten des Hostels Bier und Genossen die tolle Aussicht über den See beim Sonnenuntergang. Unser Hostel lag auf einem Berg und wir hatten einen sehr guten Überblick. Als wir nach dem Essen wieder ins Hostel kamen, gingen die Dänen bereits ins Bett aber ich setzte mich noch zu den anderen dazu. Gegen 1 Uhr wurde beschlossen, dass wir noch ein wenig Tanzen gehen müssen und wir gingen auf der Hauptstraße in eine Karaoke Bar, in der dann ab 4 zwar endlich normale, aber unglaublich schlechte Musik gespielt wurde. Es war aber trotzdem super witzig und die Mitarbeiter des Hostels waren auch dabei. Gegen halb 6 lag ich dann letztendlich im Bett. Am nächsten Tag fuhren wir um 13 Uhr zum Perito Moreno Gletscher und viele Leute des Hostels machten genau das gleiche, also waren wir eine große Gruppe. Zuerst fuhren wir mit einem Boot bis auf 300 Meter an den Gletscher heran und sahen unglaublich große Stücke abbrechen! Normalerweise passiert das nicht in dieser Jahreszeit. Danach konnten wir auf so Stegen ein paar Routen laufen und den Gletscher betrachten. Wir suchten uns den schönsten Platz, tranken ein wenig Wein und Genossen die Aussicht auf den Gletscher. Auf einmal brach eine ganze spiet des Gletschers in sich zusammen und wir waren alle so erstaunt, dass niemand auf die Idee kam, ein Bild zu machen. Ein unglaublich tolles Naturereignis. Der Gletscher wächst pro Tag um 2 Meter und ist der einzige Gletscher in Patagonien, der immer noch wächst. Am Abend saßen wir alle zusammen und tanzten ein wenig durchs Hostel. Am Sonntag ging dann um 4 mein Bus nach Bariloche, die längste Busfahrt meiner Reise (27h40m). Doch zuvor zeigte mir Matteas, einer der Mitarbeiter des Hostels, das Naturreservat in El Calafate, mit zwei Lagunen und direkt am See. Wir stiegen über den Zaun an den Strand und saßen dort, tranken Mate und philosophierten über das Leben. Ein wunderschöner Tag. Danach aßen wir noch etwas zu Mittag im Hostel und er fing an zu arbeiten und ich machte mich fertig für die Busfahrt.

10.4.14 16:35

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