Seengebiet - Bariloche (07.04.-11.04.):

Die lange Busfahrt war überhaupt kein Problem. Wir hatten große Sitze und ich hatte gleich 2 für mich und es kamen die meiste Zeit Filme. Als wir dann nach 29 Stunden in Bariloche ankamen und ins Hostel gingen, stellte sich heraus, dass wir unsere Reservierung für den falschen Tag gemacht hatte. Noch war jedoch nicht sicher, ob wir dort trotzdem schlafen können, da noch Personen erwartet wurden, die aus Buenos Aires kamen. Bei Neuquen waren von den vorigen Tagen alle Straßen überschwemmt und so war es möglich, dass sie deswegen nicht kommen könnten. Es endete aber letztendlich damit, dass wir eine Nacht auf der Couch in der Lobby verbrachten und als jemand um 7 Uhr morgens auscheckte, legten wir uns noch kurz in sein Bett. Glücklicherweise hatte er ein Doppelzimmer. Nun waren wir also in der Schokoladen Hauptstadt Argentiniens angekommen, die am wunderschönen Lago Nahel Huapi liegt. Nach einem Tag Nichtstun im Bus hatten wir alle den Drang uns zu bewegen und somit mieteten wir uns Fahrräder und fuhren 27 km um den Lago Argentino. Das war alles andere als leicht, in Patagonien gibt es ganz schöne Berge! Aber es fühlte sich toll an und wir powerten ziemlich durch, sodass wir nicht einmal richtig zum Bilder machen kamen. Später liefen wir dann noch ein wenig durch die Stadt, in der sich ein Schokoladenladen an den anderen reiht. Da gibts auch immer Kostproben und somit liefen wir mal durch ein Paar durch. Vergleichen ist die Schokolade mit unserer in Europa, also mit das beste was man auf diesem Kontinent bekommt. Den nächsten Tag wollten wir ein bisschen wandern gehen, aber als wir an dem Berg ankamen, war dieser mit Wolken behangen und die Gondel für einen Weg hoch kostete umgerechnet 15€. Also fuhr ich mit einem anderen Mädchen zurück und wir gingen zu einem Aussichtspunkt. Wir fuhren mit einer kleinen Gondel hoch und liefen von dort aus gut 9 Kilometer zurück zu unserem Hostel. Gegen später traf ich mich mit einem Schweizer, den ich in El Calafate kennen gelernt hatte und wir gingen in einen der Schokoladenläden auf einen Kaffee. Wir mussten jedoch noch unsere Bustickets kaufen und somit liefen wir später auch noch die 3 Kilometer hin und zurück zum Busbahnhof. Gegen Abend waren neue Leute im Hostel und wir gingen in den Pub gegenüber zur Happy Hour, was damit endete, dass wir noch in ein anderes Hostel am Wasser gingen, das wie eine art Club war. Da ich mich entschieden hatte, erst freitags weiter nach Valparaiso in Chile zu reisen, entspannte ich mich den folgenden Tag ein wenig und unternahm ein wenig mit den Leuten aus dem Hostel. Freitag morgens wollte ich eigentlich noch einmal in die Stadt, aber es regnete wie aus Kübeln und somit wurde daraus ein eher kurzes Unterfangen. Als wir dann mit unserem Bus an der chilenischen Grenze ankamen, gab es erstmal einen kleinen Unfall, da der Fahrer das Dach unter dem wir standen unterschätzt hatte und wir mit unserem Dach erstmal am Pfosten entlang schrammten. Aber außer einem schrecklichen Geräusch Ist glücklicherweise nichts passiert und ich verabschiedete mich von den anderen in Osorno, um von nun an alleine weiter zu reisen. Dort lief ich noch ein bisschen durch die Stadt bis schließlich mein Bus nach Valparaiso ging.

17.4.14 17:21

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